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Dresden
Weltweit bekannt ist Dresden sicherlich schon lange, aber bestimmt noch um ein vielfaches mehr seit dem Wiederaufbau der Frauenkirche.
Der Stadtkern ist voll von "Sehenswürdigkeiten", wie z.B. die Semperoper oder den Zwinger. An Barocken sehenswerten Gebäuden mangelt es jedenfalls nicht.
Aber auch bei der Neugestaltung der im Krieg zerstörten Gebäude rund um den "Alten" Kern versucht man mit viel Mühe sich architektonisch wieder dem ursprünglichem Charakter der Stadt vor dem 2. Weltkrieg anzupassen...wie ich finde rund um die Frauenkirche schon sehr schön gelungen.
Dresden ist eine lebendige, trotz der geschichtsträchtigen Vergangenheit, junge pulsierende Stadt. Viele junge Leute die in Dresden studieren, sowie unzählige Touristen beleben die Cafe´s und Restaurants in der Innenstadt.
Dresden bietet aber auch außerhalb des Stadtkernes eine Menge interessantes. So gibt es in Dresden die älteste Bergschwebebahn der Welt. Sie wurde 1901 eröffnet und verbindet Dresden Loschwitz mit Oberloschwitz.
Die Bahn ist 274m lang und überwindet einen Höhenunterschied von 84m.
Die Bahn überstand den 2. Weltkrieg unversehrt mußte aber 1984 bis 1992 einer Totalsanierung unterzogen werden. Heute ist sie wieder voll in Betrieb und verfügt an der Bergstation zusätzlich über eine Panoramaplattform.
Auch die vielen Burgen und Schlößer rund um Dresden sind sehenswert. Fast alle sind schon oder werden gerade restauriert.
Schloß Moritzburg ist nur ein Beispiel gelungener Wiederherstellung alten Glanzes.
Sächsische Schweiz
Die einzigartige Landschaft in der Nähe von Dresden wird als Elbsandsteingebirge bezeichnet. Diese Bezeichnung ist für die Sächsisch-Böhmische Schweiz gebräuchlich, aber eigendlich ein Schwindel.
Vielen mag es wie ein Gebirge erscheinen. In Wirklichkeit handelt es sich um des Grund eines Kreidemeeres - 100 Millionen Jahre alt. Machdem dieses Abfloss, blieben bis zu 600m hohe mächtige Sandschichten zurück. Über Jahrmillionen wurde diese Schichttafel stark zerklüftet.
Die Elbe und ihre Nebenflüsse fraßen sich ein und "räumten" sie aus.
Es entstand eine bizarre Ruinenlandschaft aus Quaderstein, die ganz allmählich weiter zu Sand zerfällt.
Im September 1990 wurde, noch vor der deutschen Einheit, der Nationalpark Sächsische Schweiz geschaffen, um den einzigartigen Charakter des Gebirges zu schützen.
Die 93km² große Fläche umfasst zwei räumlich getrennte Gebiete:
bei Rathen das Gebiet der Bastei mit Polenztal, Brand und Uttewalder Grund sowie die gesamte Hintere Sächsische Schweiz zwischen Elbe und der Staatsgrenze zu Tschechien mit den Schrammsteinen, Großer Winterberg, Großer Zschand und Kirnitzschtal.
Auch bei schlechtem Wetter ist die Sächsische Schweiz eine Reise wert. Einige weitere Bilder in der Galerie unter "Sonstiges"
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Anja Upmeier
Barntrup
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